Mit seinem Nutzerprofilen im Internet hinterlässt man auch ohne Facebook und Twitter einen derart individuellen digitalen Fingerabdruck, dass die Persönlichkeit des Users anhand bestimmter Kriterien für BigData-Firmen schon heute sehr transparent wird. Insgesamt sind es heute 32 Eigenschaften, anhand derer man anhand seines Verhaltens im Web eingeordnet wird und die darüber entscheiden, welche Bebotschaften und politisch motivierten Aussagen der Einzelner zu sehen bekommt.

Fake-News sind Falschmeldungen auf Webseiten von Autoren, die Sorgfaltspflicht tragen und keinen Faktencheck betreiben. Diese Autoren prüfen keine Quellen und haben oft kein Interesse daran, ob die von ihnen veröffentlichten Meldungen stimmen.

Die Aufgabe von mündigen Bürgerinnen und Bürgern ist es, den Wahrheitsgehalt jeder einzelnen Meldung kritisch-würdigend zu prüfen.

Was ist zu tun?

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  • Überspitzten Darstellung misstrauen, insbesondere wenn sie ohne Erklärungen und belastbaren Quellen beinhalten.
  • Impressum prüfen, denn transparente und seriöse Angaben von Ansprechstellen sind vertrauenswürdiger als kaum nachvollziehbare Adressangaben. Ist etwas unklar, dann mit whois.net der Inhaber einer Website ermittelt werden.
  • Inhaltlicher Gegencheck durch Googlesuche unter dem News-Reiter. Vertrauenswürdig ist, was verschiedenen Quellen verbreiten. Schlagzeile der zu checkenden Meldung in die Suchzeile der Suchmaschine eingeben. Ein oftmals gleicher Wortlaut weist auf ein copy&paste hin.
  • Bildercheck und prüfen, ob Bild und Geschichte wirklich zusammengehören. Um das zu erkennen hilft eine Rückwärtssuche für Bilder mit images.google.com, tineye.com oder Yandex kann man Fotos hochladen oder die Bildadresse eingeben, um herauszufinden ob ein Foto schon früher einmal in einem anderen Zusammenhang verwendet wurde.

Um Bildmanipulationen herauszufinden, können Fotos etwa via Foto Forensics oder Izitru überprüft werden.

  • Youtubecheck mit dem Youtube Data Viewer, der Metadaten aus Youtube-Videos auslesen kann und die genaue Upload-Zeit sowie Foto-Thumbnails aus dem Video angezeigt, anhand derer man eine Bilder-Rückwärtssuche durchführen lässt.
  • Falschmeldercheck mit hoaxsearch.com, hoaxmap.com und mimikama.at kann man mit Suchbegriffen auf klassische Weise nach Falschmeldungen suchen. Eine Liste von Falschmeldern ist fakenewswatch.com einzusehen.
  • Tweetcheck mit Who tweeted it first um herauszufinden, wer etwas als erstes auf Twitter geschrieben hat.

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