Projekt:Neuroplastizität - Wie passt sich das Gehirn veränderten Reizen an?

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InhaltBearbeiten

 


Das Gehirn ist in vielerlei Hinsicht fähig, sich an neue Reize anzupassen. In diesem Projekt, dass im Sommersemester 2010 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg begonnen wurde, soll durch bisherige Forschungsergebnisse darauf geschlossen werden, ob dauerhafter Konsum von 3D-Material zu bleibenden Veränderungen führen kann.

Strukturierung des R-DayBearbeiten

Interaktiver EinstiegBearbeiten

Bezug zu aktuellem 3D-BoomBearbeiten

GrundlagenBearbeiten

Verknüpfung der GrundlagenBearbeiten

NeuroplastizitätBearbeiten

FazitBearbeiten

offener Ausgang

DiskussionBearbeiten

Interdisziplinäre BezügeBearbeiten

Hier eine vorläufige und unvollständige Umschau von Ilka

Biologie


Im Auge, genauer gesagt auf der Retina, findet sensorische Erregung statt (Aktionspotential), die Wahrnehmung des Gesehenen als ein Bild findet jedoch erst in den visuellen Arealen des Gehirns statt. Eigentlich sieht also nicht das Auge, sondern das Gehirn (Vgl. Campbell/Reece)! Sensorische Wahrnehmung ist nicht linear (sensorisches Ereignis -> Analyse im Gehirn -> Reaktion), sondern zyklisch. Da sich Tiere erforschend verhalten, findet ständig Wahrnehmung und Verarbeitung von Eindrücken aus der Umwelt statt. Das Gehirn hebt sich durch seine ständige (Hintergrund-)Aktivität hervor. Wenn Eindrücke überlagert oder falsch verknüpft werden, kann es zu Abweichungen in der sensorischen Wahrnehmung kommen.


Physik (geometrische Optik):

Das stereoskopische (räumliche) Sehen beruht auf dem Abstand der beiden Augäpfel zueinander, der zu anderen Blickrichtungen führt, sodass zwei unterschiedliche Bilder (2D) auf die jeweilige Netzhaut gelangen. Das Gehirn konstruiert dann durch "Überlagerung" der beiden Bilder die räumliche Struktur (3D). Entscheidend ist hierbei der Konvergenzwinkel zwischen den Achsen beider Augäpfel, er beträgt ungefähr 30° und wird durch Akkomodation geregelt. Funktioniert dies nicht, so sieht man Doppelbilder.

Stereoskopie: zwei ebene Bilder, die erst mit Hilfsmitteln (Brille) im Gehirn zu einem räumlichen Bild werden

Rot-Grün-Brillen-Methode (der Stereoskopie angehörig): beide Teilbilder auf einer Druckvorlage, durch Farbfilter getrennt, gezielte Störung der automatischen Konvergenzsteuerung des Auges, womit dann die Überlagerung der Bilder im Bildverarbeitungsapparat erreicht wird

Holographie: echt räumliches Bild

Tiefenschärfe


Technik

Filmtechnik, Bildverarbeitung, unterschiedliche Brillen/Sehinstrumente

Eignung für WikiversityBearbeiten

Das Projekt ist für eine Zusammenarbeit in einer virtuellen Community wie Wikiversity besonders geeignet, weil die notwendigen umfangreichen Literaturrecherchen sich gut auf verschiedene Personen aufteilen lassen. Zudem eignet sich ein Wiki (evtl. unterstützt durch weitere Kollaborations-Software) als Plattform für die fortlaufende Zusammenstellung der Ergebnisse und die Projektkoordination.

Dieser Projektvorschlag ist als Entwurf zu verstehen. Er kann jederzeit ergänzt oder verändert werden. Wer sich für das beschriebene Themenspektrum evtl. nur im weiteren Sinne interessiert, ist herzlich eingeladen, auf der Diskussionsseite einen entsprechenden Hinweis zu geben. Über Bemerkungen, Fragen oder Anregungen aller Art zu dem Vorschlag freue ich mich. --derWo 04:36, 15. Mai 2010 (CEST)--

LiteraturBearbeiten

RecherchehinweiseBearbeiten

  • Schlagworte der Universitätsbibliothek Heidelberg:
    • Neuronale Plastizität
    • Plastizität (nach Fachbereichen unterschieden)
    • Akkommodation (eher lerntheoretisch in der Psychologie benutzt)
    • Stereobild / Anaglyphenverfahren Räumliches Sehen
      • Sehen / Physiologie / Wahrnehmung
      • Visuelle Wahrnehmung / Psychologie
      • Monokulares Sehen / Psychologie
      • Mustererkennung

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Beschwerden nach 3d GenussBearbeiten

augenärzte 3d - Google-Suche [1]

Gefahr in 3D - ZDF.de [2]

«Avatar 3D«: Kommerz mit ungeahnten Folgen fürs Auge? [3]

AAD Presseinformationen [4]

BVA * Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. [5]

BVA * Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. [6]

3-D-Kino: Nicht schlecht - nur wird mir schlecht! - SPIEGEL ONLINE [7]

Mobiles Gaming: Nintendo kündigt 3-D-Spielkonsole an - SPIEGEL ONLINE [8]

Box Office: Alice im "Avatar"-Land - SPIEGEL ONLINE [9]

3D-TechnikBearbeiten

Wie funktioniert das alles? -> Gute Übersicht vom stereoskopischen Sehen bis hin zu 3D-Technik: http://www.uni-kl.de/AG-Leopold/Archiv/Wpfl_WS00_01/R%E4umliches_S/referat.html