Zur Lausitz kam Schiedlo 1249, als Heinrich der Erlauchte, Markgraf von Meißen und der Lausitz, in einem Erbstreit der niederschlesischen Piastenherzöge und Brüder Heinrichs III. vermittelte. Dafür überließen sie ihm die Burg Schiedlo und die zugehörige Gegend beiderseits der Oder.

1316 oder 1319 erwarb das Stift Neuzelle die Burg und das Dorf Schiedlo. Es war als Afterlehen des Stifts immer an verschiedene Adelige ausgetan, die die eigentliche Ortsherrschaft darstellten. Lange Zeit (bis zur Säkularisation Neuzelles 1817) hatten die Ritter von Loeben das Afterlehen inne.

Die Schanzen bei Schiedlo waren, nachdem die Niederlausitz 1635 zu Kursachsen gekommen war, Gegenstand militärischer Auseinandersetzungen, weil hier ein günstiger Oderübergang lag. In den Schlesischen Kriegen und im Siebenjährigen Krieg überschritten hier preußische, österreichische, russische und sächsische Truppen mehrfach den Fluss.