Kurs:Mittelhochdeutsch/Bibliographie

An dieser Stelle soll eine editierbare Bibliographie die grundlegenden Werke zu den Standardthemen der Grund- und Einführungskurse verzeichnen und so den Unialltag vereinfachen. Das Angebot befindet sich noch in Vorbereitung. Bis es denn soweit ist, wird das Angebot der Uni Bamberg wärmstens empfohlen.

Wichtige AbkürzungenBearbeiten

Abkürzung Bedeutung
ATB Altdeutsche Textbibliothek (Textausgaben, Reihe)
BzNF Beiträge zur Namensforschung
GAG Göppinger Arbeiten zur Germanistik
PBB Paul und Braunes Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur
PBB (O) Paul und Braunes Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (Ost)
RUB Reclams Universalbibliothek
VL Verfasserlexikon
VL² Verfasserlexikon (2. Aufl.)
WdF Wege der Forschung
ZfdA Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur
ZfdPh Zeitschrift für deutsche Philologie
ZfdSpr Zeitschrift für deutsche Sprache
ZfdW Zeitschrift für deutsche Wortforschung
Siehe auch

Autoren- und WerklexikaBearbeiten

Das für das Mittelalter maßgebliche Lexikon der Autoren und anonymen Werke:

  • Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon. Begr. von Wolfgang Stammler. Fortgeführt von Karl Langosch. Hrsg. von Kurt Ruh u. a. 2., völlig neu bearb. Aufl. 11 Bde. Berlin, New York: de Gruyter 1978-2004.

WörterbuchBearbeiten

Entweder Hennig oder Lexer, da muss sich der angehende Alt-Germanist schon entscheiden. Wir empfehlen "Die Hennig":

  • Beate Hennig: Kleines Mittelhochdeutsches Wörterbuch. In Zusammenarbeit mit Christa Hepfer und unter redaktioneller Mitwirkung von Wolfgang Bachofer. 4., verbesserte Auflage. Tübingen: Niemeyer 2001. (Supplement)
  • Matthias Lexer: Mittelhochdeutsches Taschenwörterbuch. Mit den Nachträgen von Ulrich Pretzel. 38. unveränd. Aufl. Stuttgart 1992.

GrammatikBearbeiten

Die maßgebliche Grammatik fürs Mittelhochdeutsche:

  • Hermann Paul: Mittelhochdeutsche Grammatik. 24. Auflage. Überarbeitet von Peter Wiehl und Siegfried Grosse. Tübingen: Max Niemeyer 1998 (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte A. Hauptreihe 2). - kurz: Paul-Wiehl-Grosse oder auch einfach nur "PWG"

Für den Studieralltag ausreichend und handlicher:

  • Hilkert Weddige: Mittelhochdeutsch. Eine Einführung. 5. Auflage. München: C. H. Beck 2003.

Und als Crash-Kurs (23 Seiten!) für Wiederholungen oder den Erstkontakt:

  • Minimalgrammatik zur Arbeit mit mittelhochdeutschen Texten. Übersicht über die wichtigsten Abweichungen vom Neuhochdeutschen. Zusammengestellt von Kurt Gärtner und Hans-Hugo Steinhoff. Göppingen: Kümmerle 1976 (GAG 183).

Anhang I: SprachgeschichteBearbeiten

Historische SemantikBearbeiten

Eine umfangreiche Übersicht zum Thema "Bedeutung und Bedeutungswandel an Wortbeispielen vornehmlich aus der höfischen Literatur" bietet Hilkert Weddige: Mittelhochdeutsch. Eine Einführung.[1]. Bei jedem Wort ist jeweils die dazu verfügbare Literatur verzeichnet.

  • Gerd Fritz: Historische Semantik. Stuttgart u.a.: Metzler 1998 (SM 313).

Mündlichkeit und SchriftlichkeitBearbeiten

  • Lorenz Deutsch: Die Einführung der Schrift als Literarisierungsschwelle. Kritik eines mediävistischen Forschungsfaszinosums am Beispiel des König Rother. In: Poetica 35 (2003) S. 69-90.
  • Walter Haug: Mündlichkeit, Schriftlichkeit und Fiktionalität. In: Modernes Mittelalter. Neue Bilder einer populären Epoche. Hrsg. von Joachim Heinzle. Leipzig 1999, S. 376-397.
  • Ursula Schaefer: Zum Problem der Mündlichkeit. In: Modernes Mittelalter. Neue Bilder einer populären Epoche. Hrsg. von Joachim Heinzle. Leipzig 1999, S. 357-375.

Siehe auchBearbeiten

AnmerkungenBearbeiten

  1. Hilkert Weddige: Mittelhochdeutsch. Eine Einführung. 5. Auflage. München: C. H. Beck 2003, S. 92-137.